Was wäre, wenn…? Webinar zeigt Forschenden Alternativen zu Pubmed und ClinicalTrials.gov auf

Ein blaues Gedeck, auf dessen Teller ein Austausch zwischen 2 Figuren dargestellt ist.

Wie können sich Wissenschaftler*innen der Biomedizin einen möglichst umfassenden Überblick über die internationale Studienlage verschaffen – auch ohne Zugriff auf die essentielle Datenbank PubMed, die zur US-amerikanischen National Library of Medicine gehört? Und welche Alternativen gibt es zum wichtigen US-Studienregister ClinicalTrials.gov?

Um diese Fragen geht es in unserem Lunch&Learn am Mittwoch, 3. September, von 12 bis 13 Uhr. Referentin ist PD Dr. Siw Waffenschmidt, Leiterin des Ressorts „Informationsmanagement“ beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Das Webinar „What if...? Alternatives to PubMed (MEDLINE) and ClinicalTrials.gov“ findet als Zoom-Konferenz in englischer Sprache statt und ist kostenfrei. 

Das IQWiG hat kürzlich eine Handreichung für Wissenschaftler*innen veröffentlicht, die für ihre Arbeiten bislang auf die US-amerikanischen Informationsdienste angewiesen sind, jetzt aber vorsichtshalber alternative Recherchequellen für ihre Literatursuche kennenlernen möchten. Teil des Arbeitspapiers ist eine detaillierte Übersicht über verschiedene Datenbanken, die als Ersatz in Frage kommen. Es zeigt aber auch, wo diese Datenbanken in Sachen Funktionalität und Verfügbarkeit an ihre Grenzen stoßen. Hintergrund des Papiers ist die Sorge etlicher Forschenden, dass der aktuell restriktive Kurs in der US-Wissenschaftspolitik dazu führen könnte, dass der bislang freie Zugang zu US-amerikanischen Informationsdiensten ganz oder teilweise eingeschränkt werden könnte. An der Handreichung mitgearbeitet haben auch der Gemeinsame Bundesausschuss sowie Cochrane Deutschland.

Wer an unserem Webinar am 3. September teilnehmen möchte, kann sich hier auf unserer Homepage dafür registrieren